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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:luen4-opus-144848
URL: http://opus.uni-lueneburg.de/opus/volltexte/2018/14484/


Monitoring and improving mental health with internet- and mobile-based approaches

Erfassung und Verbesserung der psychischen Gesundheit mit internet- und mobilbasierten Ansätzen

Beiwinkel, Till

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SWD-Schlagwörter: Psychische Gesundheit , Psychische Störung , Depression , Smartphone , Internetdienst
Freie Schlagwörter (Englisch): Mental Health , Mental Disorder , Depression , Smartphone , internet-based
Institut: Gesundheitswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Rössler, Wulf (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.02.2018
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 13.03.2018
Kurzfassung auf Englisch: Internet- and mobile technologies are increasingly used to deliver mental health care. E-Mental Health is promising for the prevention and treatment of mental disorders, in particular due to its wide population access, a low threshold, the active role of the client, lower costs compared to traditional care, and the possibility to integrate interventions in real-world settings. However, while E-Mental Health was shown to be an effective treatment tool, fewer studies investigated the prevention of mental health problems with E-Mental Health approaches. In a series of three studies, this dissertation examines internet- and mobile-based approaches for the early monitoring and supporting of mental health. First, a pilot study investigates the use of smartphone data as collected by daily self-reports and sensor information for the self-monitoring of bipolar disorder symptoms. It was found that some, but not all smartphone measurements predicted clinical symptoms of mania and depression, indicating that smartphones could be used as an earlywarning system for patients with bipolar disorder. Second, a randomized controlled trial evaluates the effectiveness of an internet-based intervention among persons with depression and sickness absence. The intervention was found to be effective in reducing depressive symptoms compared to a control group, suggesting that the internet can provide effective support for people with sickness absence due to depression. Third, a study protocol proposes to combine self-monitoring with a mobile intervention to support mental health in daily life. Supportive self-monitoring will be evaluated in a fully mobile randomized controlled trial among a sample of smartphone users with psychological distress. If supportive self-monitoring on the basis of a smartphone application is effective, it could be widely distributed to monitor and support mental health on a population level. Finally, the contribution of the presented studies to current research topics in E-Mental Health is discussed.
Kurzfassung auf Deutsch: Internet- und mobil-basierte Technologien werden in zunehmenden Maße zur Gesundheitsversorgung psychisch erkrankter Menschen eingesetzt. E-Mental Health ist ein vielversprechender Ansatz zur Prävention und Behandlung psychischer Störungen, insbesondere aufgrund des breiten Zugangs in der Bevölkerung, der Bereitstellung niedrigschwelliger Angebote, der aktiven Rolle des Klienten, geringeren Kosten im Vergleich zu traditioneller Versorgung, sowie der Möglichkeit, die psychische Gesundheit im Kontext des alltäglichen Leben zu untersuchen. Während die Effektivität von E-Mental Health zur Behandlung psychischer Störungen bereits gut nachgewiesen ist, liegen weniger Studien zur Prävention psychischer Störungen mit E-Mental Health vor. In einer Reihe von drei Studien untersucht die vorliegende Dissertation internet- und mobilbasierte Ansätze zum Früh-Monitoring und zur Unterstützung der psychischen Gesundheit. Erstens untersucht eine Pilotstudie, ob per Smartphone erhobene tägliche Selbstberichte und Sensorik-Messungen für das Monitoring von Symptomen bipolarer Störungen eingesetzt werden können. Die Ergebnisse zeigen, dass einige, aber nicht alle per Smartphone erhobenen Daten klinische Symptome von Manie und Depression vorhersagen, was auf den möglichen Einsatz von Smartphones als ´Frühwarnsystem´ für Patienten mit bipolarer Störung hinweist. Zweitens wird in einer randomisiert-kontrollierten Studie die Effektivität einer internetbasierten Intervention für Personen mit Depression und Arbeitsunfähigkeit untersucht. Die Ergebnisse belegen die Effektivität der internetbasierten Intervention hinsichtlich einer Reduzierung depressiver Symptome im Vergleich zur Kontrollgruppe. Dieses Ergebnis zeigt, dass das Internet von Arbeitsunfähigkeit aufgrund Depression betroffener Menschen effektiv unterstützen kann. Drittens wird basierend auf den vorherigen Befunden ein Studiendesign entwickelt. Es wird vorgeschlagen, Monitoring mit einer mobilen Intervention zur Unterstützung der psychischen Gesundheit im alltäglichen Leben von Personen mit psychischer Belastung zu kombinieren. Unterstützendes Monitoring soll in einer mobilen randomisiert-kontrollierten Studie an einer Stichprobe von psychisch belasteten Benutzern eines Smartphones untersucht werden. Sofern der Ansatz des unterstützenden Monitorings auf Basis einer Smartphone Applikation effektiv ist, könnte er großflächig eingesetzt werden, um die psychische Gesundheit der Bevölkerung zu unterstützen. Abschließend wird der Beitrag der vorgestellten Studien zu aktuellen Forschungsfragen im Bereich E-Mental Health zusammenfassend diskutiert.


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Letzte Änderung: 10.11.16