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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:luen4-opus-145219
URL: http://opus.uni-lueneburg.de/opus/volltexte/2019/14521/


Environmental issues of software : how to bridge from science to society

Umwelteinflüsse von Software : von der Wissenschaft in die Gesellschaft

Kern, Eva

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SWD-Schlagwörter: Software , Umwelt , Nachhaltigkeit
Freie Schlagwörter (Englisch): software , environment , sustainability
Institut: Nachhaltigkeit
DDC-Sachgruppe: Natürliche Ressourcen, Energie und Umwelt
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Möller, Andreas (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 30.11.2018
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 14.01.2019
Kurzfassung auf Englisch: Nowadays, our (western-world) society is characterized by digitalization. This is realized by information and communication technologies, consuming a huge amount of energy. The fact that digitalization comes along with a lot of negative effects onto the environment is slightly known in the case of energy consumption by hardware, especially regarding mobile devices, having a limited battery life. However, awareness of environmental issues of software, being the driver of hardware, is mainly missing, even if the research field addressing corresponding issues is growing.
Thus, the doctoral thesis at hand addresses the question How to draw (a) developers and (b) usersattention to environmental issues of software? By presenting (a) a calculation method of the carbon footprint of software projects and (b) a concept for an eco-label for software products, evaluated by a user survey, the doctoral thesis provides two strategies how to draw the attention to environmental issues of software.
Summarizing, this thesis can act as a basis for further research in bridging from science to society in the context of environmental issues of software. Its findings can be seen as starting points for practical implementations of methods and tools supporting a more environmentally friendly way of developing software and informing about environmental issues of software usage.
In order to get the implementation of the research results of the thesis going, it highlights practical implications for diverse groups of stakeholders - researchers, certifiers, public administration and professional purchasers, and environmental associations - that have been identified as being important for the practical implementation of the presented concepts and, thus, represent the target group of the doctoral thesis.
Kurzfassung auf Englisch: Heutzutage wird unsere (westliche) Welt von Digitalisierung geprägt. Diese wird mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien realisiert, die erhebliche Mengen an Energie verbrauchen. In der öffentlichen Debatte werden negative Effekte der Digitalisierung auf die Umwelt mit dem Energieverbrauch von Hardware, insbesondere mit von limitierten Akkulaufzeiten mobiler Geräten, in Verbindung gebracht. Jedoch fehlt es bei vielen an Bewusstsein für Umweltwirkungen, die durch Software, als Treiber für Hardware, hervorgerufen werden, auch wenn das entsprechende Forschungsfeld wächst.
Daher geht die vorliegende Doktorarbeit der Frage nach: Wie kann Aufmerksamkeit von (a) Entwicklern und (b) Nutzern für Umweltwirkungen von Software geschaffen werden? Mit (a) einer Berechnungsmethode für den ökologischen Fußabdruck von Softwareprojekten und (b) einem, durch eine Nutzerumfrage evaluierten Konzept für eine Umweltkennzeichnung von Softwareprodukten werden in dieser Arbeit zwei Strategien zur Lösung beider Fragen präsentiert.
Die Doktorarbeit kann so als Basis für weitere Forschung zur Brückenbildung von Wissenschaft zur Gesellschaft im Kontext von Umweltauswirkungen von Software dienen. Die gewonnenen Erkenntnisse können Startpunkte sein für praktische Umsetzungen von Methoden und Werkzeugen, die eine umweltfreundlichere Art der Softwareentwicklung und aussagekräftige Informationen über Umweltwirkungen von Softwarenutzung ermöglichen.
Um die Umsetzung und Weiterentwicklung der Forschungsergebnisse der vorliegenden Arbeit in Gang zu bringen, werden Aufforderungen an verschiedene Stakeholder gerichtet, die als besonders relevant eingeschätzt werden und damit die Zielgruppen der Arbeit darstellen - Forschende, Zertifizierungsstellen, öffentliche Beschaffung & unternehmerisches Beschaffungswesen und Umweltverbände.


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Letzte Änderung: 10.11.16