Eingang zum Volltext in OPUS


Hinweis zum Urheberrecht

Bachelor Thesis zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:luen4-opus-142587
URL: http://opus.uni-lueneburg.de/opus/volltexte/2013/14258/


Positions- und carry-over-Effekte bei körperlicher Beanspruchungsmessung

Serial position and carry-over effect in rating of percieved exertion

Willner, Melanie

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (29.997 KB)

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
SWD-Schlagwörter: Körperliche Belastung , Messung
Institut: Psychologie/Wirtschaftspsychologie
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Bachelor Thesis
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 15.07.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Die Zusammenführung von einzelnen Eindrücken zu einem Gesamturteil lässt sich überall beobachten. Trotzdem sind die ablaufenden Prozesse größtenteils ungeklärt und gerade die Gewichtung der Eindrücke ist kaum nachvollziehbar.
In dieser Studie wurden 60 Probanden mithilfe eines Fahrradergometers 7,5 Minuten belastet. Jeder Proband absolvierte 3 Stufen über jeweils 2,5 Minuten mit 50, 75 und 100 Watt in unterschiedlicher Reihenfolge. Alle sechs möglichen Reihenfolgen wurden getestet.
Zu jeder der Stufen wurde ein Beanspruchungsurteil erhoben. Zusätzlich wurde nach einem Gesamturteil gefragt. In den Einzelmessungen zeigen sich weder ein Positions- noch ein Carry-Over-Effekt. Trotzdem setzt die erste Beurteilung einen Anker, der sich durch die Beurteilung zieht. Die Gesamturteile der Gruppen unterscheiden sich nicht signifikant voneinander, dafür lassen sich in der Gewichtung Tendenzen erkennen. Die höchste Stufe von 100 Watt sowie die letzte Stufe scheinen besonderes Gewicht zu bekommen, wobei der Effekt der 100 Watt-Beurteilung den Recency-Effekt überdeckt.
Kurzfassung auf Englisch: The integration of perceived exertion in a single measure is unknown, when there are various intensities.
60 participants were randomly assigned to 7.5min-sessions pedaling on a bicycle-ergometer. The session was divided into three parts of 2.5minutes. In these sessions the intensities of 50, 75 and 100 Watt were systematically varied. Each of the six possible orders were tested.
In the last seconds of every part the participants were asked to describe the perceived exertion of this single part. After 3 cycles they had to give an over all session scaling.
There was no serial position or carry-over effect in the measurement of the single parts. The first perceived exertion seems to be an additional anchoring procedure. In the integration of the single parts in a session scaling there are no differences between different groups. In the prediction of the session scaling, the intensity of 100 Watt is the most important and is coping-over the recency- effect.


Home | Suchen | English
Fragen und Anregungen an ubsrvc@leuphana.de
Letzte Änderung: 10.11.16