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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:luen4-opus-145554
URL: http://opus.uni-lueneburg.de/opus/volltexte/2019/14555/


Designing knowledge-action networks for supporting energy focused sociotechnical change in illiberal democracies : Designing knowledge-action networks for supporting energy focusedsociotechnical change in illiberal democracies:Interfacing science, policy and transformation processes towards sustainability in Andean Countries

Konzeption von Wissens- und Handlungsnetzwerken zur Unterstützung des energieorientierten soziotechnischen Wandels in illiberalen Demokratien : Vernetzung von Wissenschafts-, Politik-und Transformationsprozessen in Richtung Nachhaltigkeit in den Andenländern

Noboa Campana, Eduardo

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SWD-Schlagwörter: Transdisziplinarität , illiberale Demokratie , Collaborative Energy Visioning , Ecuador , Peru , Koalitionsbildung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Transitionsmanagement
Freie Schlagwörter (Englisch): transition management , transdisciplinary research , illiberal democracies , policy windows , collaborative energy visioning , Ecuador , Peru
Institut: Nachhaltigkeit
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Heinrichs, Harald (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 04.06.2019
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum: 17.07.2019
Kurzfassung auf Englisch: The energy sector is regarded as one of the decisive subsystems influencing the future of sustainable development. Consequently, there is a need for a comprehensive transformation of energy generation, conversion and use. The importance of building capacities for energy policy development in developing countries is bound up with the need to formulate global strategies to meet the challenges that humanity face, especially to achieve the targets manifested in the Agenda 2030 and Paris Agreement.

The aim of this research is to better understand how to empower marginalised key societal actors, co-produce alternative discourses about energy futures and articulate those discourses to influence policy change within a context of illiberal democracies in Latin America. The research concerns the design, function and effectiveness of scientifically grounded participatory process, which has been justified theoretically and tested empirically.

The process presupposes theoretical perspectives relating to theory, method and empirical application. The first draws on theories of sustainability transition and transformation, including transition management. The second draws on ideas taken from the knowledge co-production and transdisciplinary sustainability research. The empirical application, concerns the implementation of a Transdisciplinary Transition Management Arena (TTMA) and its effectiveness, measured by potential for the co-production of knowledge and for stimulating collective action.

As result of the process, a conceptual model of the energy system, long-term visions and transformation strategies were developed. The TTMA processes demonstrated that cross-sectoral and inter-institutional, combined efforts, can help actors visualize possible, future alternatives for sustainable energy development and how to realize such alternatives. The structures provided were helpful for the emergence and empowerment of new sustainable-energy-transition coalitions in both Ecuador and Peru.

Chapter 1 describes the general context in which this scientific project is developed and presents a synthesis of the processes and its main outcomes. The research results are described in detail in the scientific papers presented in chapters 2,3 and 4.
Kurzfassung auf Deutsch: Der Energiesektor gilt als einer der entscheidenden Einflussfaktoren für die Zukunft einer nachhaltigen Entwicklung. Folgerichtig besteht die Notwendigkeit einer umfassenden Transformation der Bereiche Energieerzeugung, -umwandlung und -nutzung. Die Bedeutung der Schaffung von Grundlagen für die (Weiter-)Entwicklung der Energiepolitik in sog. Entwicklungsländern steht im Zusammenhang mit dem Erfordernis, globale Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen zu formulieren, mit denen die Menschheit insbesondere im Rahmen der Erreichung der UN Agenda 2030 und den Zielen des Pariser Übereinkommens konfrontiert ist.

Ziel dieser Forschung ist es, besser zu verstehen, wie marginalisierte gesellschaftliche Schlüsselakteure befähigt werden können, alternative Diskurse über die Zukunft der Energie mitzugestalten und ob und wenn ja wie solche Diskurse, einen politischen Wandel in illiberalen Demokratien in Lateinamerika katalysieren können. Diese Arbeit befasst sich mit der Gestaltung, Funktion und Wirksamkeit eines wissenschaftlich fundierten Partizipationsprozesses, der theoretisch begründet und empirisch getestet wurde.

Der Partizipationsprozess setzt drei Perspektiven in Bezug auf Theorie, Methode und empirische Anwendung voraus. Die erste Perspektive stützt sich auf Theorien zu nachhaltigen Transitionen und Transformationen, einschließlich des Transition Management. Die zweite Perspektive stützt sich auf Forschungsergebnisse zur Ko-Produktion von Wissen in Gruppenprozessen und Ideen aus der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung. Die dritte Perspektive betrifft die Implementierung einer „Transdisciplinary Transition Management Arena“ (TTMA) und die Bestimmung deren Effektivität, gemessen am Potenzial für die gemeinschaftliche Produktion von Wissen und der Stimulierung kollektiven Handelns.

Als Ergebnis des Prozesses wurden ein konzeptionelles Modell des Energiesystems, langfristige Visionen und Transformationsstrategien entwickelt. Die TTMA-Prozesse haben gezeigt, dass gemeinsame Sektor übergreifende und interinstitutionelle Anstrengungen den Akteuren helfen können, mögliche zukünftige Alternativen für eine nachhaltige Energieentwicklung aufzuzeigen und zu realisieren. Die bereitgestellten Strukturen haben in Ecuador und Peru zur Entstehung neuer Koalitionen für den Übergang zu nachhaltigen Energien beigetragen.

Kapitel 1 beschreibt den allgemeinen Kontext, in welchen diese Forschungsarbeit einzuordnen ist und stellt eine Synthese des Prozesses und seiner wichtigsten Ergebnisse dar. Die Forschungsergebnisse werden in den wissenschaftlichen Artikeln in den Kapiteln 2, 3 und 4 vorgestellt und ausführlich beschrieben.


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Letzte Änderung: 10.11.16