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ResearchPaper zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:luen4-opus-146396
URL: http://opus.uni-lueneburg.de/opus/volltexte/2020/14639/


Zeitliche Verlaufsformen von Entscheidungsprozessen in Organisationen : Ein Simulationsmodell der Problemzuwendung

Martin, Albert

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Institut: BWL
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Sonstige beteiligte Institution: Universität Lüneburg, Institut für Mittelstandsforschung
Dokumentart: ResearchPaper
Schriftenreihe: Schriften aus dem Institut für Mittelstandsforschung
Bandnummer: Heft 49
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum: 18.02.2020
Bemerkung: Anmerkung: Das Institut für Mittelstandsforschung wurde mit dem Eintritt des Institutsleiters in den Ruhestand im Jahr 2016 aufgelöst. Professor Martin ist seither Mitglied im Institut für Management und Organisation der Leuphana Universität Lüneburg. Da er weiterhin wissenschaftlich tätig ist, wird die Schriftenreihe des ehemaligen Mittelstandsinstituts fortgeführt.
Kurzfassung auf Deutsch: Zusammenfassung:
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem zeitlichen Verlauf von Entscheidungsprozessen in Organisationen. Anhand eines Simulationsmodells werden die zeitlichen Konsequenzen von De-fiziten in der Problemzuwendung aufgezeigt. Gemeint ist mit dem Begriff der Problemzuwendung, die Zuwendung zu Kerntätigkeiten des Entscheidens: der Aufmerksamkeit, der Problemdefinition, der Erarbeitung von Problemlösungen und der Umsetzung der Lösungen. Problematisch ist das Thema der Problemzuwendung, weil Organisationen praktisch niemals mit nur einem einzigen Problem konfrontiert werden, sondern immer viele Probleme gleichzeitig auf Bearbeitung drän-gen. Der zeitliche Verlauf von Entscheidungsprozessen wird allerdings nicht allein von der Prob-lemzuwendung bestimmt, sondern auch von den vielen Hindernissen, die sich in jedem Entschei-dungsprozess ganz unvermeidlich (in mehr oder weniger großem Ausmaß) einstellen. Weitere wichtige Einflussgrößen sind der Problemzufluss, die Problemlösungskapazitäten und die Prob-lemlösungsfähigkeiten. Das Simulationsmodell, das im vorliegenden Beitrag vorgestellt wird, be-schreibt das Zusammenwirken dieser Größen. Es zeigt, dass der zeitliche Verlauf von Entschei-dungsprozessen ganz maßgeblich von strukturellen Parametern bestimmt wird, die sich nur in be-grenztem Maße beeinflussen lassen, die sich also – paradoxerweise – dem willentlichen Entschei-dungshandeln entziehen.


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Letzte Änderung: 10.11.16